Karriere mit Lehre: Christine Stranzl

Beklebung

Natürlich auch ein Beruf für Frauen: Glaserin

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Dass der Beruf des Glasers keineswegs Männern vorbehalten ist beweist als eine unserer vielen Mitarbeiterinnen Christine Stranzl. Sie hat im Jahr 1997 ihre Ausbildung bei Egger Glas begonnen und ist seit damals Glaserin mit Leib und Seele.

„Mein Vorstellungsgespräch hatte ich bei Firmengründer Hugo Egger. Er hat mich ermutigt, möglichst oft in die Werkstätte zum Schnuppern zu kommen und mit jedem Tag wurde mein Interesse an diesem Handwerk größer.“, berichtet sie von Ihren ersten Erfahrungen. Als sie in ihrer Probezeit vor die Wahl gestellt wurde die Glaserlehre zu machen, oder zu einer Lehre zur Einzelhandelskauffrau zu wechseln, fiel die Entscheidung leicht. „Ich wollte beim Glaserhandwerk bleiben. Die verschiedenen Möglichkeiten der Verarbeitung und Gestaltung von Glas, vom Verglasen eines Bilderrahmens bis zu aufwändigen, künstlerischen Designs, haben mich von Anfang an fasziniert.“, erklärt sie mit leuchtenden Augen.

Christine arbeitet in unserem Betrieb im Bereich Sandstrahlung und Folienbeklebung. Beim Aufbringen der Designs auf die Glasscheiben ist präzises Arbeiten und Liebe zum Detail gefragt. Ihren Arbeitsalltag schildert sie so: „Ich bin an den meisten Tagen in der Werkstätte, wo ich die Sandstrahlanlage bediene, Dekorfolien vorbereite und auf unsere Gläser aufbringe oder auch Reparaturarbeiten an Fenstern, Türen und vielem mehr übernehme. Immer wieder bin ich aber auch im Außendienst unterwegs und verklebe direkt beim Kunden vor Ort Beschriftungen, Dekorierungen und andere gestalterische Elemente auf Glasflächen. Der Abwechslungsreichtum meiner Tätigkeiten macht meinen Beruf jeden Tag aufs Neue bunt und kreativ.“

Christine möchte auch andere Mädchen ermuntern, eine Ausbildung zur Glasbautechnikerin in Angriff zu nehmen: „Mit dem nötigen Fleiß und ein wenig handwerklichem Geschick ist alles was der Beruf erfordert erlernbar. Ja, Glas ist zwar ein Werkstoff der durch sein hohes spezifisches Gewicht früher nicht selten schweres Heben erforderte, aber in modernen Betrieben wird überall dort, wo große Gewichte zu bewegen sind, auf Hallenkräne und andere Hebehilfen zurückgegriffen. Generell gilt: Übung macht den Meister. Man bekommt in der Lehre alles mit auf den Weg, was man für den sicheren, sachgemäßen Umgang mit diesem ganz besonderen Produkt benötigt.“

„Ich würde diesen tollen Beruf wieder erlernen, wenn ich heute vor der Berufswahl stehen würde.“, ist sie überzeugt. Und sie ergänzt: „Ich würde aber unbedingt die vierjährige Ausbildung zur Glasbautechnikerin bevorzugen, die es seit einigen Jahren gibt. Das eine Jahr mehr Ausbildungszeit mit zusätzlichen, vertiefenden Inhalten im Bereich Konstruktion und Planung ist ein tolles Angebot für interessierte Jugendliche, die eine rundum fundierte Berufsausbildung machen wollen.“


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